Ri 02/2017: Smart Contracts. Chatbots. Cybercyber.

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Sie hat Cyber gesagt!

Claudia Otto

Rechtsanwaltskanzleien, insbesondere die Großkanzleien mit prominenter Mandantschaft, befinden sich im Fokus von Kriminellen. Machen wir uns nichts vor. Jeder Kanzleiserver bildet eine Schatzinsel für virtuell segelnde Piraten, die mittels moderner Technik und Technikwissen trotz Holzbein in die kleinsten und schmutzigsten Ecken gelangen können. Wie lukrativ kann doch der Verkauf von erlangten Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen, Insiderinformationen oder einfach nur intimen Informationen der Mandanten[1] sein.

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Ungeachtet der Weisheit, dass es absolute Sicherheit nicht gibt, bedarf doch der Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen, Mandanten- sowie Mitarbeiterdaten der Wahrnehmung eines zumutbaren aber effektiven Sicherungsaufwands. Doch wo beginnt dieser? Was umfasst dieser? Wen betrifft dieser? Und wie weit geht dieser?

 

Die Ri hat allerdings nicht zum Ziel, ausschließlich Rechtsanwaltskanzleien dahingehend zu informieren, wie sie ihre „Datenschätze“ besser vor dem Zugriff Dritter schützen können. Die Gefahren aus dem Cyberspace sind kein anwaltsspezifisches Problem. In Zukunft wird daher versucht, branchenübergreifend ein Grundgefühl zu vermitteln,  worauf  es  bei  IT-Sicherheit bzw. Cyber-Security ankommt. Dabei wird in dieser Ausgabe ganz am Anfang angesetzt: In der Steinzeit. Beim Ursprung menschlicher und von ihr abgeleiteter technischer Fehlerhaftigkeit.

 

Für die Verwirklichung dieses Vorhabens gibt es keine bessere Expertin als Dr. Aleksandra Sowa. Ihre Herausgeberbeiratsrolle ist daher von erheblicher Bedeutung.

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[1]  Auch hier wird das Maskulinum verwendet, um des Lesefluss nicht zu beeinträchtigen.

 

(verändert) Titelbild: © Vitaly via Adobe Stock, #213641411